PROVOKATION TRANSFORMATION
Wann? Montag, 29. Juni 2026, 9:30 Uhr bis 17:00 Uhr
Wo? Auf dem Heiligen Berg, Internationales Evangelisches Tagungszentrum Wuppertal, Missionsstraße 9, 42285 Wuppertal
Wer? Pädagogisch-Theologisches Institut der EKiR, unterstützt durch die Ev. Hochschule Bochum und durch das PI Villigst
„Es wird sich etwas ändern“:
In den nächsten 10 bis 20 Jahren wird es für die Kirchen enorme Veränderungen geben: Die Mitgliederzahlen und die Finanzkraft werden sich, so alle Prognosen, halbieren. Das, was Kirche ausmacht an Strukturen, Arbeitsfeldern, Personal, Ausstrahlungskraft und Relevanz für die Gesellschaft steht vor Transformationen in nie dagewesenem Ausmaß. Das sind „Pro-Vokationen“, die die Kirchen heraus-rufen aus Selbstverständlichkeiten, Gewohntem, Privilegien und vermeintlichen Sicherheiten.
„Es muss sich etwas ändern“:
Für viele, die darüber nachdenken und Verant-wortung tragen, verlangen diese Fakten nach Transformationen in theologischer und spiritu-eller Perspektive. Sie verstehen sie als Herausrufungen aus nicht mehr zukunftsfähigen Denk-weisen, Haltungen, Glaubenseinstellungen – es sind überlebenswichtige Provokationen.
Der Studientag lädt ein, diese Provokationen in folgenden Perspektiven zu betrachten:
• Gesellschaftlich: Systemisch muss sich Kirche im Kontext der ökologischen, politischen, ökonomischen und digitalen Transfor-mationen verorten.
• Theologisch-spirituell: Wie kann Kirche Transformation als grundlegende Glaubens-haltung denken und einüben?
• Kirchlich-praktisch: Welche Modelle von Transformation können im Übergang von Institution zu Organisation Erfolg haben?


