Leihmutterschaft: Empirische Einsichten zu einer aktuellen Debatte

Quelle: Andrii Yalanskyi via iStock - Bild 2

Leihmutterschaft ist nicht nur ein ethisches Reizthema, sondern inzwischen auch Gegenstand empirischer Forschung. Nachdem David Samhammer im ersten Interview über Verfügbarkeit, Reproduktionsmedizin und die Komplexität des Themas gesprochen hat, geht es nun um neue Ergebnisse aus einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung – und darum, was sie für die gesellschaftliche und kirchliche Debatte bedeuten.

In vier Thesen zeigt sich, warum die Debatte differenzierter geführt werden muss, als es die öffentliche Zuspitzung oft nahelegt: Leihmutterschaft ist verboten und kann Ungleichheit ausnutzen und zu Ausbeutungsverhältnissen führen. Leihmutterschaft ist gleichzeitig eine gelebte Praxis, trotz Verbot. Die Bevölkerung urteilt abwägender, als häufig angenommen, wobei auch Unsicherheiten und Sorgen sichtbar werden, die in der Debatte beachtet werden müssen.

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Dr. Kristin Torka
Arnswaldtstraße 6 │ 30159 Hannover
E-Mail: kristin.torka@si-ekd.de

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