Befähigende Kirchengemeinde – Ein Projekt in der Uckermark

Was können evangelische Kirchengemeinden gegen Armut tun?

Die Fragen nach sozialer Ungleichheit und Armutsentwicklung sind bereits seit einiger Zeit wichtige Gesprächs- und Forschungsthemen der evangelischen Kirche in Deutschland. In den Kreis dieser Studien und Aktionen reiht sich auch die vorliegende Studie zu armutssensiblen Kirchengemeinden in der Uckermark ein, die im Auftrag des Diakonischen Werks der EKBO, der EKBO selbst sowie des Kirchenkreises Uckermark von Susann Jenichen unter Mitarbeit von Wolf von Nordheim erstellt worden ist. Erstmals wird hier mithilfe einer Vielzahl unterschiedlicher Daten sehr genau hingeschaut, wie stark Kirchengemeinden selbst von Armut betroffen sein können. Außerdem wird beispielhaft für andere strukturschwache Regionen in Ostdeutschland heraus gearbeitet, wie Armut das private und das öffentliche Leben prägt und was Engagement einerseits bewirkt und andererseits erschwert.
 
 
Projektbeschreibung

 
 

Publikation (Buch):

Jenichen, Susann (2015) Sensibel für Armut. Kirchengemeinden in der Uckermark. Ergebnisse einer sozialwissenschaftlichen Studie in Brandenburg. Hrsg. vom Sozialwissenschaftlichen Institut der EKD, Leipzig: Evangelische Verlagsanstalt. ISBN 978-3-374-04139-8, 16,80 Euro


 
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Interview mit Susann Jenichen und Wolf von Nordheim, Zeitschrift Ländlicher Raum, Januar 2013.

 
 
Jenichen, Susann / Wolf von Nordheim (2013): Kirchengemeinden und Armut in strukturschwachen Regionen. Evangelische Kirchenkreise und ihre Potentiale für eine armutssensible Praxis sowie armutsbezogenes und regionalorientiertes bürgerschaftliches Engagament.
Vortrag auf dem Gesamtephorenkonvent der EKBO am 15.05.2013.

 
 
Projektlaufzeit: 2011 – 2014