Kirchliche Bindung von Gewerkschaftern

Bedeutung von Kirche und Religion für gewerkschaftliche Akteure in Organisationen und Betrieben

Die Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise zu Beginn des 21. Jahrhunderts hat das Vertrauen in die Wirtschaftsordnung stark erschüttert und neben einer kurzfristigen Krisenbewältigung auch einen gründlichen Wandel im Denken und Handeln nötig gemacht. Dabei spielen sowohl die Kirche als auch die Gewerkschaften in Deutschland eine wichtige Rolle, die traditionell eng verbunden sind und deren Mitglieder häufig sowohl eine christliche als auch eine gewerkschaftliche Sozialisation und Orientierung haben.  In der vorliegenden Studie ging es nun darum, zu eruieren, welchen Stellenwert christliche Überzeugungen für gewerkschaftliches Engagement haben und welche Erfahrungen und Erwartungen es von Seiten der aktiven GewerkschafterInnen im Hinblick auf die Kirche gibt. Dazu wurden Expert*inneninterviews sowie zwei Workshops durchgeführt. Die Ergebnisse wurden anschließend auf einem Symposium präsentiert und diskutiert.
 
 

Publikation (PDF):

Jablonowski, Harry W. (2013), Bedeutung von Kirche und Religion für gewerkschaftliche Akteure in Organisationen und Betrieben, Texte aus dem SI, Hannover, Eigenverlag

 
 
Programm der Tagung “Gewerkschaften und Kirche. Akteure im gesellschaftlichen Wandel.”, 25./26.11.2011, Bad Herrenalb.

 
 
Projektlaufzeit: 2011 – 2012