Religiöse Kommunikation und Kirchenbindung

19,90 

Gerhard Wegner

Die liberale Sicht auf Religion und Kirche stimmt nicht mehr. Das zeigen jetzt auch die Ergebnisse der 5. Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung der EKD. Die Zeiten, in denen man unwidersprochen behaupten konnte, alle Menschen hätten eigentlich religiöse Interessen und der Geltungsverlust der Kirche läge an ihren ‘überholten dogmatischen’ Auffassungen, sind vorbei. Religiöse Kommunikation findet sich ohne Kirche so gut wie gar nicht mehr.
Am Ende der Skala kirchlichen Bindungsverhaltens stehen also nicht neue Formen des Religiösen, sondern es findet sich schlicht Indifferenz. Deshalb fordert Gerhard Wegner ein Umdenken, wenn die Kirchenbindung nicht weiter erodieren soll. Die Kraft des Religiösen muss wieder selbstbewusster in das Zentrum kirchlicher Arbeit gestellt werden. Damit rücken Kirchengemeinden, religiöse Gemeinschaftsformen, Charismatiker als Innovatoren – alles letztlich kommunitaristische Konzepte – in den Vordergrund. Wegners Überlegungen helfen, diesen Wandel besser verstehen und gestalten zu können.

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Autor: Gerhard Wegner
Taschenbuch: 170 Seiten
Sprache: Deutsch
Verlag: Evangelische Verlagsanstalt (1. August 2014)
Auflage: 2
ISBN-10: 337403912X
ISBN-13: 978-3374039128