Werthaltungen und Lebensorientierungen von Konfessionslosen

Studie zur Erreichbarkeit Konfessionsloser im Raum Ostberlin

Der Berliner Osten stellt mit einer Quote von zum Teil nur fünf Prozent Kirchenmitgliedern wahrscheinlich die am stärksten säkularisierte Gegend Deutschlands dar. Breit untersucht ist das Phänomen der Konfessionslosigkeit beziehungsweise Religionslosigkeit aus einer entsprechenden Defizitperspektive heraus. Die positiven Lebensorientierungen der Betreffenden kommen bei diesen Studien jedoch wenig bis gar nicht in den Blick. Im Zentrum der Untersuchung, die sowohl qualitative als auch quantitative Erhebungen enthält, stehen deshalb Fragen nach der Lebensgestaltung sowie den Wert- und Sinnorientierungen dieser Menschen. Außerdem wurde die kirchliche Ansprechbarkeit eruiert.
Projektpartner: Kirchenkreis Lichtenberg-Oberspree

Publikation (Buch und PDF):

Ahrens, Petra-Angela (2016), Wer sind die Konfessionslosen, hg. im Auftrag des Sozialwissenschaftlichen Instituts der EKD, SI aktuell 9, Hannover, creo-media, ISBN: 978-3946525011

 

Vorträge:
Ahrens, Petra-Angela (2015), Die Konfessionslosen im Kirchenkreis Lichtenberg-Oberspree: Ergebnisse einer Repräsentativbefragung

 

Ahrens, Petra-Angela (2018), Werthaltungen und Lebensorientierungen von “Konfessionslosen”,  Evangelische Akademie der Nordkirche

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Das SI hat bereits 2006 eine Studie zur kirchlichen Erreichbarkeit Konfessionsloser in Mecklenburg und Anhalt durchgeführt. Die Ergebnisse sind dokumentiert in epd-Doku Nr. 52, 2006.

Siehe auch:Ahrens, Petra-Angela (2015), “Konfessionslose in einer säkularen Mehrheitsgesellschaft”, in: Materialdienst 9/2015, Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen.

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Projektlaufzeit: 2014 -2017